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„Home is where the he(art) is“

Ob das Gemälde auf Leinwand, das selbstgeschriebene Musikstück oder der spannende Kinofilm: Kunst in all ihren Formen dient als vielfältiges menschliches Kommunikationsmittel. Wie verschiedene Kunstformen als „Selbstausdruck“, aber auch als „Kulturenverbinder“ wirken und Interkulturalität fördern können, soll die kommende „intercult grenzenlos“ TV-Sendung am Freitag, den 22. März, im Bürgerhaus Bennohaus beleuchten. Ab 19:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, der interessanten Talkrunde bei leckerem Fingerfood zu folgen.

Im Gegensatz zu den letzten Sendungen der Reihe, die sich vordergründig mit der Flüchtlingsthematik in Münster beschäftigt haben, soll mit dem kommenden Abend der Startschuss für eine neue Konzeptauslegung fallen. Bewusst soll sich von der Stigmatisierung als „Migrant*in“ oder „Flüchtling“ distanziert werden. Unter dem Motto „Home is where the he(art) is“ soll vielmehr das Thema Kunst als interkulturelles, verbindendes Kommunikationsmittel thematisiert werden. Das Mittel Kunst soll auf umfassende Weise behandelt werden. Die eigene Kunst der Gäste, deren Entstehung sowie die Vermittlung dieser sollen im Vordergrund stehen. So treffen auf der Bühne vielfältige Gäste zum angeregten Austausch zusammen, stellen sich und ihre Arbeit vor sowie berichten von Erfahrungen. Dieses Mal treffen unter anderem die syrische Künstlerin Bushra Arnous, Projektmitglieder der interkulturellen Filmreihe „Leinwandbegegnungen“ sowie Künstler der diesjährigen „Afrosessions + Art“ aufeinander.

Im Vorfeld eröffnet ab 18 Uhr die Künstlerin Elke Oppenauer ihre Ausstellung „Aus dem Rahmen fallen“ im Foyer. Gezeigt werden einzigartige textile Wandbehänge (Quilts), bestehend aus vielen hundert kleinsten Stoffstücken, die aufwendig per Hand zusammengenäht werden und der Künstlerin bei der Verarbeitung ihrer Lebenswelt helfen. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen unter 0251 6096752.

Foto: Zoey Beerhorst

 

Ostviertel-Redaktion

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