Ostviertel-Stadtteilmagazin

Irdischer Sternenhimmel

Art:
Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia)

Gattung:
Liliengewächse

Verbreitung:
Europa, Teile Asiens, an wenigen Stellen in Afrika

Besonderheiten:
Giftig; steht unter Artenschutz

Wer kennt sie nicht? Die leuchtende lila Pflanze, die im Frühling die Gräser des Waldes ziert.

In Fachkreisen auch als “Blaustern” bekannt, sind die gern gesehenen Frühblüher häufig in Parks oder Gärten anzutreffen. Die in Deutschland bekannteste Art ist der Zweiblättrige Blaustern.

Doch was wäre ein Blaustern nur ohne ein dunkles Geheimnis, das ihm innewohnt? Höchstwahrscheinlich ungiftig. Doch das ist nicht der einzige Grund, ihn nicht abzupflücken und für seine giftige Gabe zu strafen. Denn durch die Bundesartenschutzverordnung steht der Zweiblättrige Blaustern unter Schutz. Einer alten Legende zufolge soll das Riechen an der Blüte dazu führen, dass man Sommersprossen bekommt. Sofern diese Legende nicht auch für Hunde gilt, kann ich mit Sicherheit sagen, dass sie nicht mehr zeitgemäß ist – jedenfalls schien Effi keine äußerlichen Veränderungen nach dem Schnuppern durchlebt zu haben. Dennoch sei einem geraten, sich lediglich seines ästhetischen Antlitzes zu erfreuen, damit der Bestand in Ruhe gedeihen kann!

Finn Reinhardt

Finn Reinhardt

Absolviert einen Bundesfreiwilligendienst, Inhaber eines freizeitmäßgen YouTube-Kanals.

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